Übung: Annehmen was ist

on Montag, 05 Mai 2014. Posted in Übungen, LebensWERT

Meditation in AchtsamkeitWie können Sie mehr bei sich bleiben und sich darauf einlassen, was ist?

 

Eine Meditations-Anleitung für mehr

  • Zufriedenheit
  • Achtsamkeit und
  • Gelassenheit im Alltag.



 

 

Hier eine Meditations-Anleitung, die bei regelmäßiger Durchführung zu mehr Lebensqualität führt:

 

 

  • Setzen Sie sich hin und achten Sie auf Ihre Atembewegung.
  • Versuchen Sie beispielsweise „Stress" im Raum zu platzieren und legen Sie den Fokus auf den Raum dazwischen – also zwischen Ihnen und dem Stress.
  • Geben Sie dem Raum eine Distanz in Form eines Maßes (zB. 3 meter, 30 cm – oder wie weit sich auch immer die Entfernung für Sie stimmig anfühlen mag).
    Sobald Sie das getan haben, ist Ihr Fokus nicht mehr auf den Stress gerichtet, und er wird weniger spürbar.
    Sie beziehen sich dadurch selbst mit ein und sind eigentlich auch schon bei Ihnen selbst. Voila!
  • Nehmen Sie Ihre Gefühle wahr indem Sie feststellen "Ah, da ist Angst", "Da ist Trauer" ... usw.
    Wichtig ist, auftauchende Gefühle ebenfalls aus einer Distanz zu betrachten und sie wieder ziehen zu lassen.
    So wird man von seiner Angst oder seiner Trauer, seiner Wut nicht übermannt. Man stellt fest, dass man die Angst nicht ist, sondern nur Angst hat. Man ist nicht die Traurigkeit, man trauert nur. Man hat Wut, aber man ist sie nicht …
  • Versuchen Sie die Distanz weiterhin zu beobachten und wenn die Übung gelingt, wird auch Distanz größer werden.
    Sie brauchen mehr oder weniger Geduld, bis Sie den Stress nicht mehr als bedrohlich wahrnehmen.

 

So kommen Sie zur Ruhe, der Stress wird weniger. Wenn Sie mit den Gedanken abschweifen, erkennen Sie einfach bewusst "aha, jetzt bin ich wieder abgeschweift" und kommen zurück zu Ihrer Atembewegung und dem Fokus "Raum dazwischen".

 

 

Sie können diese Übung mit allen möglichen Emotionen tun, mit Personen und anderen Dingen ebenfalls.
Sinnvoll ist es, dabei auf Ihre Atmung zu achten und dabei einfach nur still da zu sitzen. Diese Übung ist nahezu überall durchführbar (wenn Sie sich bewusst dazu Zeit nehmen oder in Situationen im Alltag, zB. wenn die Ampel rot ist, oder Sie sonst irgendwo einfach nur kurz inne halten können).
Dies ist eine Standard-Übung, die ins alltägliche Leben mehr einfließen sollte. Gelingt sie, muss man nicht mehr reaktiv werden, in ungewünschten Situationen, in denen man sonst kämpft.

 

Die Aufgabe des Kampfes gegen etwas ist immer der erste Schritt, etwas so anzunehmen, wie es ist.
Diese Akzeptanz erst macht es möglich, Themen loszulassen.

 

 

 

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